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Diese EINE Sache musst du wissen, bevor du Marketing machst, Landing Pages erstellst oder Werbeanzeigen schaltest…

Die Theorie ist meistens ganz einfach.

Du musst nichtmal mehr ein fertiges Produkt, eine klare Dienstleistung oder sonst etwas haben. Einfach nur Marktforschung und direkt 4-stellig verdienen mit einem Auftrag.

Aber mal ehrlich. Von 100 Menschen die das machen gibt es 5, vielleicht 10 Menschen die das schaffen, wenn es hoch kommt. Und genau diejenigen werden bei solchen Beiträgen, Videos und anderen Content Formaten hellhörig und sagen, dass alles funktioniert, was da draußen so gepredigt wird.

Und dennoch solltest du eines verstehen. Geld ist nicht das wichtigste auf der Welt. Für manche schon. Für andere nicht.

Wenn du als Selbstständiger oder Unternehmer startest oder schon dabei bist, solltest du dich, wenn nicht schon geschehen, fragen, was deine Priorität ist. Wieso bist du überhaupt gestartet?

Ist es nur wegen des Geldes? Wegen der Freiheit? Die Antwort auf diese Frage ist Gold wert, das verspreche ich dir.

Schauen wir uns im nächsten Step an, warum es dir nichts bringt direkt Landing Pages zu erstellen, dort mit Facebook Werbeanzeigen Traffic draufzuschalten und dann durch Hammer Marketinghacks zum Millionär zu werden…

Hast du dich jemals gefragt, was danach passiert?…

Was passiert, nachdem dein Kunde gekauft hat? Was passiert, wenn er es nicht getan hat?

Viele der Business-Coaches da draußen werden vermutlich reich weil sie dir Schritt für Schritt hochpreisige Produkte verkaufen, die den gesamten Prozess in zerstückelten Teilen zu immer höheren Preisen verkaufen.

Dabei ist es doch so, dass eine Selbstständigkeit egal ob mit einem Businessplan oder ohne einen klaren Plan benötigt. Du brauchst wenigstens ein Ziel welches du erreichen willst um dann, auch wenn es nur ganz grob ist, die Schritte dahin zu notieren.

Und da ein Kunde am besten mehr als einmal bei dir kauft, glücklich ist und somit die CLV (Customer Lifetime Value) nach oben treibt ist es wichtig vorher zu wissen was überhaupt passieren soll.

Die Customer Lifetime Value ist übrigens die gesamte Summe, die ein Kunde bei dir in seiner gesamten „Lebenszeit als Kunde“ investiert. Umso mehr Produkte du also hast, die du an ihn verkaufen kannst, umso höher ist der potentielle CLV und umso mehr davon er wirklich kauft, desto höher ist der CLV dann wirklich. Das bedeutet übrigens auch, dass du mehr Geld mit bestehenden Kunden und weniger auf Neukundenakquise setzen musst.

Ein geltendes Gesetz im Marketing ist nämlich, dass die Neukundenakquise der teuerste Prozess ist und häufig sogar so teuer ist, dass du mehr als einen Verkauf brauchst um die Akquise wieder drin zu haben. (Das kommt natürlich auch auf den Markt an, in welchem du dich bewegst)

Wenn du es unter diesem Aspekt siehst, werden Angebote wie „Wie du 10 Neukunden pro Woche bekommst“ irgendwie etwas hinfällig, weil du ja deine bestehenden Kunden bedienen, glücklich machen und zu Wiederkäuern machen willst. Natürlich benötigst du mit der Zeit einen konstanten Zufluss an neuen Kunden um ein immer größer werdendes Unternehmen zu werden. Verliere dabei aber nicht den Fokus auf deine schon bestehenden Kunden.

Nutze je nach Markt auch Möglichkeiten um deine Kunden zu binden und zum erneuten Kauf zu bewegen.

Nehmen wir dafür ein Beispiel von einem Imbiss:

In Berlin haben wir sehr viele Döner Läden. In manchen, nicht allen, gibt es sogenannte Treuekarten auf der bei jedem Besuch ein oder zwei Felder gestempelt werden. Sobald du die Karte voll hast, bekommst du einen Döner umsonst. Vom Prinzip her ganz simpel. Es befriedigt die gierige Seite des Gehirns, weil wir darauf pochen diesen einen Döner gratis zu erhalten.

Nehmen wir dabei mal an wir brauchen 10 Besuche. 1 Döner kostet 4€. Nun gibst du also 40€ Minimum aus, wenn du immer nur einen Döner, ohne trinken bestellst um dann einen weiteren Döner im Wert von 4€! GRATIS zu bekommen.

Letztlich geht es hierbei also nur um eines.

Frage dich am Anfang, vor allem anderen wie deine Kundenreise, oder auch Customer Journey genannt, aussieht. Was soll dein Kunde wann machen?

Wenn du dir also am Anfang bereits einen Kopf darum machst, was zu welchem Zeitpunkt passiert, dann kannst du in der jeweiligen Situation wesentlich besser agieren.

Ganz besonders auch bei Situation, wenn dein potenzieller Kunde nicht gekauft hat. Was machst du dann? Ein Follow-Up? Wann? Gleiches Angebot oder anderes?

Verstehst du was ich meine?

Ich danke dir, dass du dir die Zeit genommen hast, diesen Artikel zu lesen. Du machst mir eine riesige Freude, wenn du deine Meinung und Ansicht zu diesem Artikel und dem Thema als Kommentar hinterlässt. Und wenn du Wünsche oder Anregungen für andere oder weitere Artikel von mir hast, dann auch ab in die Kommentare oder per E-Mail an merlin@merlinmechler.com 

Merlin Mechler

Merlin Mechler

Merlin Mechler ist Marketing & Performance Coach, Speaker und Autor der Digital Marketing Bibel und High Performance Secrets. Er hilft Unternehmern dabei ihr Marketing zu verbessern um sichtbarer für Neukunden zu werden und eine digitale Präsenz auf Social Media aufzubauen.

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